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von Alfred Santner am 29.10.2015 geschrieben
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Goldraub im Gitschtal ???

Gössering Buckelwal, am 24. Juli 2012 - © Goldsitzstein© Goldsitzstein

Gössering Buckelwal, am 24. Juli 2012

... oder die Wunde(r) von Weissbriach? Seit 2012 befindet sich - ca. 25 Gehminuten vom Kurhotel Parkplatz - in der rechten Fahrbahn des Gössering Graben Wegs, ein Synergieort des Landart Netzwerks der „Gitschtaler Gold Sitz Steine“. Aufgrund der Form eines Wegsteins bekam dieser Ort die Begriffs Bezeichnung der „Gössering Buckelwal“. Im August 2012 wurde der „Gössering Buckelwal“ das erste und zweite Mal blattvergoldet.

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Am Fronleichnam Tag 2014 wurde dieser goldene Buckelwal von Unbekannt mit goldgelber Farbe übermalen. Trotz Medienaufrufe wurde er nochmals goldgelb lackiert. Daraufhin wurde er von Angerbauer-Goldhoff mit roter Farbe übermalen. Der Gössering Buckelwal „blutete“.

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Gössering Buckelwal, am 7. Juli 2014

Am 14. Juli 2014 wurde der Buckelwal dann das dritte Mal blattvergoldet. Gitschtaler.at und weitere Medien berichteten darüber. Erfreulicher Weise wurde die Bemalung des Buckelwals danach eingestellt.

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Im August 2015 fand die vierte Blattvergoldung statt. Dieses Mal wurde die Vergoldung von weiblicher Hand sensibel und zärtlich vollzogen.

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Am 24. Oktober 2015 sollte die vierte Golderneuerung stattfinden. Doch siehe da „Es war einmal ein Buckelwal“. Nur noch ein großes Schlagloch zeugte vom goldenen Buckelwal. Einer oder mehrere Unbekannte haben das Landart Kunstwerk ausgegraben und entwendet. Da es sich beim Gössering Graben Weg um öffentliches Gut handelt wurde somit auch die Gemeinde Weissbriach geschädigt. Am 27. Oktober wurde bei der Polizei Dienststelle Hermagor die Diebstahlsanzeige gegen Unbekannt getätigt. Der Tatzeitraum wurde zwischen Mitte August und Mitte Oktober eingegrenzt. Es ist unbekannt wie groß dieser Stein ist und welche Form er hat. Doch eines ist absolut sicher: Durch die dreijährigen Gold-Farb-Zeit Spuren zeigt sich der Gössering Buckelwal als ästhetische Silhouette auf der Steinobjekt. Das Landart Kunstrelikt hat einen hohen Kunstwert der als unterste Grenze mit Euro 2.700,- beziffert wurde. Als unrechtmäßig angeeignetes Objekt in privatem Besitz ist es für den Besitzer aber wertlos. Der oder die Täter werden daher gebeten den Buckelwal wieder an die Gemeinde Weissbriach zurück zu geben!

„Kommissar Zufall“ oder „Kunstweg Synchronizität“?

Völlig unerwartet bekam Johannes Angerbauer-Goldhoff am Abend des 27. Okt. 2015 ein Email aus Stuttgart. Eine Geocacher Gruppe hat seit Jahren rund um das Netzwerk der „Gitschtaler Gold Sitz Steine“ Behälter mit Nachrichten (caches) versteckt. Ein Geocacher hat auf seinem Cache-Suchweg, am 13. Sept. 2015, feststellen müssen, dass um 11 Uhr der Buckelwal noch an seinem Synergie Ort war. Beim Rückweg um 12 Uhr war er dann ausgegraben und entwendet.

Für Angerbauer ein nicht unbekanntes Ereignis von, wie er sagt: „Kunstweg Synchronizität“. Er nennt daher seine Arbeit auch: „Prozessorientierte Konzeptkunst“.

Die „Wunde(r) von Weissbriach“!

Am 28. Oktober 2015 zeigte sich am Ort des gestohlenen Gössering Buckelwals erstmals ein blutrot gefärbtes Schlagloch. Ist dies das „Wunder von Weissbriach“ oder doch die „Wunde von Weissbriach“ ?

Ob sich diese „Wunde“ auch im Winter zeigen wird? Man darf gespannt sein wie sich das Landart Projekt der „Gitschtaler Gold Sitzsteine“ weiterentwickelt.

Quelle

Sozial Gold / Goldsitzsteine
Johannes Angerbauer
Web: www.socialgold.com

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